Film: Holy Spider (Sonstiges | Bregenz)

Dänemark 2022 | 119 min | OmU | Regie: Ali Abbasi | Buch: Ali Abbasi, Afshin Kamran Bahrami | Kamera: Nadim Carlsen | Schnitt: Hayedeh Safiyari, Olivia Neergaard-Holm | Mit: Sahra Amir-Ebrahimi, Mehdi Bajestani, Arash Ashtiani, Forouzan Jamshidnejad u.a. 

Eine Reihe von unaufgeklärten Morden an Prostituierten hält die Heilige Stadt Maschhad im Nordosten des Iran in Atem: „Spinnen­mörder“ nennen sie den Serienkiller, der von sich glaubt, die Arbeit Gottes zu verrichten. Die Journalistin Rahimi wird von ihrer Zeitung geschickt, dem Fall nachzugehen – und bekommt als Frau in einer von Männern dominierten Welt ein Hindernis nach dem anderen in den Weg gelegt. Doch Rahimi gibt ihre Suche nach der Wahrheit nicht einfach auf. Während die Behörden tatenlos zusehen, wie der Mörder ein Opfer nach dem anderen in sein Netz lockt, kommt sie dem Täter immer näher.

 

Basierend auf dem erschütternden, wahren Kriminalfall des Spinnenmörders Saeed Hanaei, der zu Beginn der 2000er-Jahre in der Heiligen Stadt Maschhad 16 Prostituierte ermordete, realisierte der gefeierte iranischstämmige Regisseur Ali Abbasi einen ebenso packenden wie ungewöhnlichen Thriller. (Votivkino).

Eventdatum: Donnerstag, 16. März 2023 20:00 – 22:00

Eventort: Bregenz

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Bregenz Tourismus und Stadtmarketing GmbH
Rathausstraße 35a
A6900 Bregenz
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Kostenfreie Impulsführung (Ausstellung | Bregenz)

 

 

Spannende Hintergründe und Einblicke ins Ausstellungskonzept. 

Eventdatum: Donnerstag, 16. März 2023 18:00 – 19:00

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MARIA STUARDA (Sonstiges | Bregenz)

Gaetano Donizetti

Musikalische Leitung: Arturo Alvarado

„Es gibt vielleicht keine Frau, die in so abweichender Form gezeichnet worden wäre, bald als Mörderin, bald als Märtyrerin, bald als törichte Intrigantin, bald als himmlische Heilige.“ Stefan Zweig

Mit den Mitteln des Belcantos schuf Donizetti eine hochemotionale Musik, die den Antagonismus von Maria Stuart und Königin Elisabeth auf die Bühne bringt: den Konflikt zweier Frauen, die zwischen Politik und Menschlichkeit nach dem richtigen Maß für ihr Handeln suchen. 1834 als Auftragsarbeit unter höchstem Zeitdruck entstanden, gehört MARIA STUARDA heute zu Donizettis populärsten Opern. Dabei war dem Werk zunächst alles andere als Glück beschieden: In Neapel von den Behörden noch während der laufenden Proben zensiert, anschließend selbst in der zensierten Fassung durch König Ferdinand II. persönlich verboten. In veränderter Form und unter neuem Namen aufgeführt, doch nach nur einer Spielzeit wieder abgesetzt und nie wieder in dieser Fassung gezeigt. Für die Mailänder Scala erneut
textlich entschärft und musikalisch überarbeitet, nur um nach lediglich sechs Vorstellungen wieder abgesetzt zu werden: Die kranke und heisere Maria Malibran hatte bei der Premiere die zensierten Textstellen ihrer Titelrolle aus Protest einfach mitgesungen. MARIA STUARDA wurde noch einige Jahre lang hier und da gespielt, geriet aber schließlich in Vergessenheit.

Erst 1958 in Bergamo entdeckte man die Oper, die Schillers Vorlage in stark vereinfachter Form aufnimmt und auf die letzten Lebenstage der entthronten Königin von Schottland fokussiert, wieder. Und 1965 erntete sie in Stuttgart auch in deutschsprachiger Fassung frenetischen Applaus.

Eifersucht und Rache, Intrigen, missbrauchtes Vertrauen und ein erbitterter Kampf um die Macht, eine märtyrerhafte Heldin: MARIA STUARDA ist nicht nur von herausragender musikalischer Qualität, sondern sticht auch dank ihrer Tragik aus Donizettis sonst eher heiterem Werk hervor.

In Kooperation mit dem Symphonieorchester Vorarlberg
Mit dem Bregenzer Festspielchor

Eventdatum: Donnerstag, 16. März 2023 19:30 – 21:30

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Lange Nacht der Musik (Ausstellung | Bregenz)

In den Bars und Restaurants von Bregenz wird wieder aufgespielt. Von Soul über Jazz und Blues bis hin zu Rock und Pop gibt es am 26. Jänner 2023 viele spannende und abwechslungsreiche Live Acts zu hören. Das stimmungsvolle Ambiente der Bregenzer Gastronomie ist der ideale Rahmen für diese Veranstaltung, die dazu einlädt, von Lokal zu Lokal zu bummeln und neue musikalische wie kulinarische Genüsse zu entdecken. Die Lange Nacht der Musik ist ein wichtiger Bestandteil im Bregenzer Kulturleben und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Der Eintritt ist frei.

Eventdatum: Donnerstag, 16. März 2023 18:00 – 19:00

Eventort: Bregenz

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Reden über: ANGST | Talk (Sonstiges | Bregenz)

Wovor fürchten wir uns? Was ist Angst und können wir sie überwinden? Thomas D. Trummer spricht mit Gästen über Angst im Alltag, in Extremsituationen und darüber, welche Ängste wir als Gesellschaft überwinden müssen. Eintritt frei

Sigrid Hämmerle-Fehr | Institut für Sozialdienste (ifs)
Petra Ramsauer | Kriegsreporterin
Beat Kammerlander | Alpiner Sportkletter

Eine Themenwoche gemeinsam mit dem Institut für Sozialdienste (ifs)

Eventdatum: Donnerstag, 16. März 2023 18:30 – 20:30

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Ausstellung / Mila Veljac’a (Ausstellung | Bregenz)

Mila Veljac’a ist eine aus Kroatien stammende bildende Künstlerin. Sie bildete sich an Kunstakademien in Kroatien, Wien, Salzburg und Stuttgart weiter und gab einige Jahre ihre Expertise als Dozentin für bildende Kunst weiter. Das breit gefächerte Oeuvre von Mila Veljac’a umfasst Ölmalerei auf Leinwand und Arbeiten auf Papier. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Malerei, die eine Vorliebe für Figurative und abstrakte Elemente erkennen lässt. Mila Veljac’a komplexe und geheimnisvolle Bildwelten sind irgendwo zwischen Realität und Fiktion, Möglichem und Unmöglichem angesiedelt.

In Ihren Werken initiiert die Künstlerin einen Dialog über den modernen Menschen, seine Umwelt und menschliche Beziehungen. Das Ergebnis sind Szenen voller suggestiver Kraft, die den Betrachter emotional einbeziehen. Seit einigen Jahren arbeitet Mila auf Natur Leinen als Malgrund. In vielen Ihrer Gemälden lässt sie das Material sichtbar stehen und löst malerische Flächen wieder auf. Der Prozess der Zerstörung ist somit ein elementarer Bestandteil ihrer Arbeiten. Dadurch entfalten die an die Oberfläche tretenden unterschiedlichen Ebenen eine außergewöhnliche Dreidimensionalität.

Mila Veljac’a Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Sie erzielte Erfolge in namhaften Galerien, Kunst Häusern und auf Kunstmessen. Rund um den Globus erwarben private Sammler, Land Vorarlberg, Gemeinden, öffentliche Institutionen und Banken ihre Werke.

Eventdatum: Donnerstag, 16. März 2023 14:00 – 18:00

Eventort: Bregenz

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Mittelalter am Bodensee (Ausstellung | Bregenz)

Mittelalter am Bodensee, Wirtschaftsraum zwischen Alpen und Rheinfall

Der Bodensee und seine Zuflüsse wurden im Mittelalter als Wasserwege genutzt, die den Wirtschaftsraum von den Bündner Alpenpässen bis zum Rheinfall verbanden. Städte bildeten Bündnisse, man einigte sich auf ein einheitliches Währungssystem, betrieb Landwirtschaft, Handwerk, Bergbau und handelte gar mit weit entfernten Städten wie Barcelona und Brügge. Archäologische Fachstellen und Museen rund um den Bodensee haben sich zusammengeschlossen, um im Rahmen einer Wanderausstellung Einblicke in das mittelalterliche Leben (ca. 1000 bis 1500 n. Chr.) im Bodenseeraum zu bieten. Ob Tragekiepe, Gusstiegel, Glasrecycling oder Knochenarbeiten – rund 150 hochkarätige und zum Teil nie gezeigte Funde und Schriftquellen veranschaulichen den regen Handel, mittelalterliche Handwerkskunst und das Leben am Bodensee.

Der Bodensee war im Mittelalter nicht ein trennendes, sondern vielmehr ein verbindendes Gewässer. Viele hundert Jahre nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches erlebte der Fernhandel ab dem 13. Jahrhundert einen unglaublichen Aufschwung. Im Mittelalter war der See zentrale Drehscheibe eines eng verflochtenen Wirtschafts- und Lebensraumes. Städte gründeten Währungsunionen, eine vorindustrielle Arbeitsteilung und Spezialisierung bildeten sich heraus, die Kreuzzüge erschlossen den TextilFernhandel bis nach Nordafrika und in die Levante. Für regen Schiffsverkehr auf dem Bodensee sorgte vor allem der regionale Handel. Überschüssiges Getreide aus den landwirtschaftlich orientierten Regionen Schwabens wurde in die Ostschweiz, in der die Viehwirtschaft dominierte, geliefert. Graubünden und Vorarlberg sorgten für ausreichenden Nachschub an Bauhölzern und Rebstecken. Die Steinbrüche im Raum RorschachStaad-Thal lieferten „Rorschacher Sandstein“.

Vom Münzschatz bis zum Altglas-Depot

Auf die Besucherinnen und Besucher warten zahlreiche archäologische Fundstücke aus der ganzen Region, von den Alpentälern in Graubünden bis nach Süddeutschland und an den Rheinfall. Sie stammen aus der Zeit von etwa 1000 bis 1500 n. Chr. und erzählen von Landwirtschaft, Handwerk und Handel, Schifffahrt und Alltag. Die Auswahl reicht vom Holzfass bis zum Münzschatz, vom Kinderschuh bis zum Altglas-Depot. Sie zeigen nicht das Mittelalter der Ritter mit Rüstungen, Hellebarden oder Altarbildern. Erzählt wird das Alltagsleben in der Bodenseeregion.

Ein kostbares Exponat ist der Riedlinger Vertrag aus dem Jahr 1423: Der Münzvertrag zwischen der Grafschaft Württemberg, den sechs Bodenseestädten Konstanz, Überlingen, Lindau, Wangen, Buchhorn (heute Friedrichshafen), Radolfzell sowie weiteren innerschwäbischen Städten regelte verbindlich die Geldverhältnisse weiter Teile Schwabens für Jahrzehnte. Eine gemeinsame Währung wurde eingeführt. An der Urkunde hängen die Siegel der 18 Vertragspartner, die in außergewöhnlich gutem Zustand sind.

Ein weiterer Höhepunkt sind Gebetsketten, sogenannte Paternoster, aber auch Spielsteine und Würfel, hergestellt aus Unterkiefern und Mittelfußknochen von Rindern. Die Knochenleisten wurden durchbohrt, manchmal lässt sich lückenlos die Produktionskette von Beinschnitzern erkennen.

Fruchtbares Gemeinschaftsprojekt

Für die internationale Wanderausstellung „Mittelalter am Bodensee“ haben sich zwölf verschiedene Museen und archäologische Fachstellen aus der Vierländerregion Bodensee zusammengeschlossen. Sie präsentieren der Öffentlichkeit rund 150 hochkarätige, zum Teil nie gezeigte archäologische und historische Exponate. Nach dem erfolgreichen Start im Kulturmuseum St.Gallen machte die Wanderausstellung im Museum für Archäologie in Frauenfeld sowie im Archäologischen Landesmuseum in Konstanz Station und ist nun bis 7. Mai im vorarlberg museum zu sehen.

Die beteiligten Museen und archäologischen Dienste:

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Amt für Archäologie Thurgau, Museum für Archäologie Thurgau, Kantonsarchäologie St.Gallen, Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen, Amt für Kultur, Archäologie, Fürstentum Liechtenstein, Liechtensteinisches Landesmuseum, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Kantonsarchäologie Schaffhausen, Museum zu Allerheiligen Schaffhausen, Rätisches Museum Chur, Archäologischer Dienst Graubünden, vorarlberg museum.

Ihre Interviewanfragen beantwortet gerne unser Archäologe Gerhard Grabher.
G.Grabher@vorarlbergmuseum.at, +43 664 6255 557

Eventdatum: 15.03.23 – 07.05.23

Eventort: Bregenz

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Ausstellung VALIE EXPORT (Ausstellung | Bregenz)

Für das Kunsthaus Bregenz entwickelte VALIE EXPORT eine Installation mit Orgelpfeifen der Linzer Wallfahrtskirche am Pöstlingberg. Ein Arrangement von Charles Mingus‘ Oh Lord, Don’t Let Them Drop That Atomic Bomb on Me ist zu hören und wurde von sieben Musikern intoniert. 

Freier Eintritt während der Laufzeit der Ausstellung VALIE EXPORT!

Eventdatum: 15.03.23 – 10.04.23

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»Aufschrei der Jugend – Fridays for Future Inside« | Film (Sonstiges | Bregenz)

Der Dokumentarfilm »Aufschrei der Jugend« von Kathrin Pitterling wirft einen Blick hinter die Kulissen der Fridays-for-Future-Bewegung. Unermüdlich forschen die Jugendlichen nach neuen Möglichkeiten, Politiker*innen zum Umdenken zu bringen. Ein Zeitdokument von Träumen, Ängsten, Erfolgen und Rückschlägen einer mutigen Generation. 

Dauer: 97 Min., Regie: Kathrin Pitterling, 2021, Beitrag: € 10
Ort: Metro Kino, Rheinstraße 25, Bregenz
Eine Kooperation mit dem Filmforum Bregenz 

Eventdatum: Mittwoch, 15. März 2023 20:00 – 22:00

Eventort: Bregenz

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Gespräch zur Ausstellung Marko Zink: Im Austausch (Sonstiges | Bregenz)

Gespräch zur Ausstellung Marko Zink: Im Austausch

Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie die in der Gedenkstätte Mauthausen entstandenen Fotos des Künstlers Marko Zink sehen? Treffen Sie die Kuratorinnen Kathrin Dünser und Christina Jacoby in der Ausstellung und kommen Sie mit Ihnen ins Gespräch – jeden Dienstag bei freiem Eintritt.

Eventdatum: Dienstag, 14. März 2023 16:00 – 18:00

Eventort: Bregenz

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