Windows Server Sicherheit & Hardening – Praxisworkshop für Administratoren und CISOs (Seminar | Ostfildern)

Warum sollten Sie dieses Seminar besuchen?

Cyberangriffe werden gezielter, raffinierter und wirkungsvoller – und Windows Server stehen dabei häufig im Fokus. Vielleicht kennen Sie das: Sie sollen Ihre Serverumgebung absichern, regulatorische Anforderungen erfüllen und gleichzeitig einen stabilen Betrieb sicherstellen. Doch welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll? Welche Standards sind relevant? Und wie setzen Sie Hardening nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch sauber um?

In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie Windows Server nachhaltig absichern und systematisch härten – nicht mit Einzelmaßnahmen, sondern mit einem strukturierten, praxistauglichen Ansatz. Sie gewinnen Klarheit im Dschungel aus Benchmarks, Empfehlungen und Compliance-Vorgaben und erfahren, wie Sie daraus konkrete, umsetzbare Maßnahmen ableiten.

Sie profitieren von einem modernen Blick auf Windows Server Hardening: weg von ineffizienten Einzelkonfigurationen, hin zu standardisierten, überprüfbaren und automatisierbaren Sicherheitskonzepten. So schützen Sie nicht nur Ihre Systeme besser, sondern sparen langfristig Zeit, reduzieren Risiken und erfüllen regulatorische Anforderungen deutlich einfacher.

Dieses Seminar verbindet technische Sicherheit mit strategischem Denken – und macht Sie handlungsfähig.

Ziel der Weiterbildung

Was lernen Sie konkret?

In diesem Seminar entwickeln Sie ein fundiertes Verständnis dafür, wie professionelle Systemhärtung funktioniert – von den theoretischen Grundlagen bis zur praktischen Umsetzung.

Sie lernen:

  • wie Sie Windows Server von Grund auf sicher konfigurieren und systematisch härten,
  • welche Rolle Hardening im Kontext von Compliance, Audits und regulatorischen Vorgaben spielt,
  • wie Sie Industriestandards wie CIS Controls und CIS Benchmarks sinnvoll einsetzen,
  • wie Sie manuelle, GPO-basierte und moderne zentrale Konfigurationsansätze (z.?B. PowerShell DSC, Intune, Azure Arc) vergleichen und bewerten,
  • warum klassische GPO-Ansätze oft nicht ausreichen – und welche besseren Alternativen es gibt,
  • wie Sie Härtungsmaßnahmen messbar, überprüfbar und langfristig wartbar gestalten,
  • wie Sie reale Angriffsszenarien einschätzen und Ihre Systeme gezielt dagegen absichern,
  • wie Sie Hardening in bestehende IT- und Compliance-Prozesse integrieren.

Anhand konkreter Praxisbeispiele, Übungen und Fallstudien wenden Sie das Gelernte direkt an. Sie bauen eigene Hardening-Konfigurationen, testen deren Wirkung und lernen, wie Sie diese in Ihrer Organisation ausrollen und weiterentwickeln.

Nach dem Seminar können Sie:

  • Hardening-Konzepte selbstständig entwerfen,
  • Sicherheitsmaßnahmen begründen und dokumentieren,
  • technische Entscheidungen fundiert treffen,
  • Ihre Windows-Server-Umgebung nachhaltig absichern.

Eventdatum: 18.11.26 – 19.11.26

Eventort: Ostfildern

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Mittelspannungstechnik (Seminar | Ostfildern)

 

Grundlagen und praktische Anwendungen

Beschreibung

Die Mittelspannung hat durch den Einsatz an regenerativen Erzeugungseinheiten sowie Speichern und Elektromobilität zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Wissen zur Mittelspannungstechnik. Der Themenbereich Mittelspannungstechnik umfasst einen weiten Bereich an verschiedenen Betriebsmitteln. Deren Zusammenwirken erfordert umfassende Kenntnisse der einzelnen Betriebsmittel. Sie lernen Kabel, Transformatoren, Schaltgeräte und Schaltanlagen sicher zu planen, auszulegen und zu betreiben. Sie verstehen Netzarten, Sternpunktbehandlung und Kurzschlussstromberechnung. Sie erkennen Risiken für Netz- und Personenschutz und setzen Normen korrekt um.

Vertiefen Sie Themen wie Aufbau und Typen moderner Mittelspannungsschaltanlagen. Sie befassen sich mit Diagnostik, digitalem Schutz, Datentechnik und Lastflussumkehr durch leistungselektronische Einspeiser. Zukünftige Entwicklungen wie VDE-AR-N-41xx ordnen Sie fachlich ein.

Dies umfasst auch technische Standards, die die Anforderungen an die Betriebsmittel beschreiben und veränderte Randbedingungen mit betrachten. Für Planung, Beschaffung, Betrieb und Instandhaltung von Betriebsmitteln der Mittelspannungstechnik ist Wissen über die Technik und den Einsatz unumgänglich. 

Ziel der Weiterbildung

  • Sie lernen die physikalischen Aspekte und das Zusammenwirken der Betriebsmittel in der täglichen Praxis kennen. 
  • Sie erhalten einen Einblick in zukünftige technische Entwicklungen. 
  • Sie erfahren, welche grundlegende Normen und Gesetze gelten und welche Aspekte aus Betreibersicht wichtig sind.
  • Sie erhalten einen Überblick zu Netzarten und Netzkonfigurationen, Sternpunktbehandlung und zu den Grundlagen der Kurzschlussstromberechnung.
  • Sie erfahren, wie Sie Betriebsmitteln der Mittelspannungstechnik planen und auslegen.
  • Sie lernen, wie Sie Diagnostik an Betriebsmitteln der Mittelspannungstechnik erfolgreich betreiben.
  • Sie erhalten einen Einblick in die zukünftigen Entwicklungen in der Mittelspannungstechnik.

Methoden: 

  • Fach- und Impulsvorträge mit Anwendungs- und Praxisbeispielen
  • Praxisberechnungen
  • Diskussionen der Anwendungsfälle aus dem Kreis der Teilnehmenden.
  • Die Teilnehmenden können ihre eigenen Anwendungsfälle mit in die Veranstaltung einbringen.

Eventdatum: Montag, 08. März 2027 08:30 – 15:30

Eventort: Ostfildern

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Fertigungssteuerung optimieren (Seminar | Dresden)

 

Kundenaufträge flexibelst planen und steuern, schnell und termintreu liefern

Beschreibung

Die Kunden wollen immer schneller/in kürzerer Zeit termintreu beliefert werden. Produktion und Fertigungssteuerung müssen deshalb extrem flexibel reagieren. Eine effiziente Produktionslogistik und Auftragssteuerung mit einer ziel- und kostenoptimierten Reihenfolgeplanung ist deshalb unabdingbar.

Ziel der Weiterbildung

In diesem Seminar werden die notwendigen Werkzeuge, Planungs- und MES-Steuerungstools vermittelt, mit denen Lieferengpässe vermieden werden und mit denen mit kurzen Durchlaufzeiten zeitnah, bestandsarm und rückstandsfrei geliefert werden kann.

  • einfache und transparente Steuerungsmechanismen
  • Reduzieren von Schnittstellen – Leankonzepte nutzen
  • prozessorientierte Kapazitätsgruppen einrichten
  • kurze Durchlaufzeiten mit wirksamen Tools realisieren
  • Advanced-Lean – Linienfertigung – SCM-Systeme nutzen
  • Losgrößenmanagement – Mythos Rüstzeiten durchbrechen
  • Zusammenhang zwischen Losgröße, Anzahl Aufträge gleichzeitig in der Fertigung, bezüglich Durchlaufzeiten, Bestände und Flexibilität
  • Fertigungssteuerung verbessern – flexibler produzieren durch kleinere Lose und optimierte Produktionsreihenfolgen
  • Methodik der Produktionsplanung, MES-Systeme nutzen
  • Engpassplanung – der Engpass ist der Taktgeber
  • rückstandsfrei produzieren – Prioritätsregeln – Abweichungsmanagement – Working Capital reduzieren
  • Praxisbeispiele und erprobte Realisierungsschritte

Eventdatum: 28.10.26 – 29.10.26

Eventort: Dresden

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Grundlagen der Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung (Seminar | Ostfildern)

Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung ist ein umfassender Prozess, der alle Aspekte der Softwareentwicklung durchläuft und sicherstellt, dass das Endprodukt den Anforderungen der Kunden entspricht. 

Sie umfasst eine Reihe von Verfahren, die dazu dienen, sicherzustellen, dass die Software zuverlässig und fehlerfrei ist. Dazu gehören Tests und Prüfungen während des Entwicklungsprozesses, um Relevanz, Zuverlässigkeit und Funktionalität der Software zu gewährleisten. Dazu gehören auch Maßnahmen zur Fehlerbehebung und zur Qualitätsverbesserung. Qualitätssicherung beinhaltet auch das Verfahren zur Überwachung und Berichterstattung der erzielten Ergebnisse und der Prozesse. Ziel ist es, ein konstantes Qualitätsniveau aufrechtzuerhalten und die Qualität der Software stetig zu verbessern.

Ziel der Weiterbildung

Das Seminar Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung befasst sich mit der Einführung und Umsetzung von Qualitätssicherungsmaßnahmen in der Softwareentwicklung. Es behandelt die verschiedenen Ansätze der Qualitätssicherung. Es bietet auch einen Überblick über die verschiedenen Tools und Technologien, die zur Umsetzung der Qualitätssicherungsmaßnahmen verwendet werden. Außerdem werden auch die verschiedenen Methoden behandelt, die zur Überwachung und Berichterstattung der Ergebnisse und Prozesse eingesetzt werden.

Eventdatum: 18.11.26 – 19.11.26

Eventort: Ostfildern

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KI in der Arbeitsmedizin (Seminar | Online)

 

Arbeitsmedizinische Prozesse vereinfachen und Qualität nachhaltig steigern

Beschreibung

In einer sich wandelnden Arbeitswelt und zunehmend digitalisierten Welt bietet KI innovative Möglichkeiten, die Arbeitsmedizin zu revolutionieren. Gleichzeitig entstehen Unsicherheiten: Was ist erlaubt? Wo liegen Risiken? Und wo entsteht tatsächlich ein Mehrwert im Alltag?

Dieses Seminar richtet sich an Fachkräfte aus der Arbeitsmedizin, die KI nicht als Trend, sondern als Werkzeug verstehen möchten. Im Mittelpunkt stehen typische Aufgaben der Arbeitsmedizin, etwa Dokumentation, Gefährdungsbeurteilung und Kommunikation mit Unternehmen. Die Teilnehmenden lernen, wie sie KI gezielt einsetzen können, ohne Datenschutz oder fachliche Verantwortung zu gefährden. Anhand konkreter Praxisfälle wird gezeigt, wo KI sinnvoll unterstützt und wo ihr Einsatz kritisch ist.

Das Seminar verbindet klare Entscheidungslogiken mit direkt umsetzbaren Arbeitsansätzen. Ziel ist nicht technisches Detailwissen, sondern Orientierung und Sicherheit im Umgang mit KI.

Ziel der Weiterbildung

In diesem Seminar erkennen die Teilnehmenden, in welchen Bereichen KI sie im Arbeitsalltag sinnvoll entlasten kann. Anhand praxisnaher Beispiele erfahren sie, wie sich der Zeitaufwand für Dokumentation und standardisierte Prozesse spürbar reduzieren lässt und wie Gefährdungsbeurteilungen effizienter sowie konsistenter strukturiert werden können. Darüber hinaus entwickeln die Teilnehmenden einen eigenen, praxisnahen KI-Workflow, der auf ihre beruflichen Anforderungen abgestimmt ist. So gewinnen sie mehr Sicherheit im Umgang mit neuen Technologien, erhöhen die Qualität ihrer Ergebnisse und verbessern gleichzeitig deren Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Methoden und Lern-Fokus:

  • Fachlicher Input mit Praxisbezug
  • Live-Demonstrationen realer Anwendungsfälle
  • Übungen an konkreten Szenarien aus der Arbeitsmedizin
  • Gruppenarbeit zur Entwicklung eigener Lösungsansätze
  • Diskussion typischer Herausforderungen aus dem Berufsalltag
  • Transferaufgaben zur direkten Umsetzung

Eventdatum: Montag, 26. Oktober 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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MRT Bildqualität und Sequenzoptimierung (Seminar | Tübingen)

 

Sequenzen an die Fragestellungen anpassen und optimieren

Beschreibung

Betrachters, und die Person vor dem MRT Gerät muss wissen, an welchen Stellschrauben sie drehen darf, um eine ideale diagnostische Bildqualität für den Betrachter zu erreichen. Sie stellen sich den Herausforderungen, patientenabhängig optimale Sequenzparametrisierungen vorzunehmen, die für unterschiedliche Indikationen und Untersuchungsgebiete anwendbar sind.

Dabei haben Sie die Möglichkeit, an modernsten 1,5 und 3,0 Tesla Siemensgeräten wie z.B. dem Magnetom Vida oder dem Magnetom Sola an einem Probanden das zuvor in der Theorie vermittelte Wissen zu vertiefen, an die Fragestellung angepasste Sequenzen zu optimieren und Bildartefakte diversen Ursprungs zu eliminieren.

Ziel der Weiterbildung

Nach dem Seminar werden Sie durch die praktischen Übungen Beschleunigungstechniken umgesetzt haben. Ebenso werden Artefakte gefunden und erfahren, wie sie behoben werden können. Die Implantatproblematik wird durch gemeinsame Lösungsfindungen minimiert.

HINWEIS
Parkhaus:
P4 in der Hoppe-Seyler-Str. 3 in Tübingen an der CRONA Klinik
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/files/view/dw4N3LmVAKjBzpKga2bj5o90/Lageplan

Treffpunkt:
Hoppe-Seyler-Str 3
72072 Tübingen
Universitätsklinikum – CRONA Klinik
Radiologische Leitstelle auf der Ebene B03 (am Ende des Flures bei den Stühlen platznehmen)

 

Eventdatum: Samstag, 18. Juli 2026 09:00 – 17:00

Eventort: Tübingen

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Lokale vs. Cloud-KI: Die optimale KI-Infrastruktur für Ihr Unternehmen finden (Seminar | Ostfildern)

 

Vergleichen Sie führende Cloud-KI-Plattformen, verstehen Sie Datenhoheit & Compliance und entwickeln Sie Ihren individuellen Entscheidungsleitfaden.

Beschreibung

***Beachten Sie, das Seminar ist Teil des Zertifikatlehrgangs „KI-Manager: Künstliche Intelligenz strategisch und praxisnah einsetzen“ – www.tae.de/60219***

Warum sollten Sie dieses Seminar besuchen?

Sie stehen vor der Entscheidung, ob Sie KI-Systeme lokal, in der Cloud oder in einem hybriden Modell betreiben sollten? Sie möchten verstehen, wie Azure OpenAI, AWS Bedrock oder Google Vertex AI funktionieren – und welches Modell die beste Balance aus Kosten, Sicherheit, Skalierbarkeit und Kontrolle bietet? Dann erhalten Sie in diesem Seminar genau die Klarheit, die Sie für Ihre nächsten strategischen Schritte benötigen.

KI-Infrastrukturen entwickeln sich rasant weiter. Unternehmen, die jetzt fundierte Entscheidungen treffen, sichern sich nicht nur Wettbewerbsvorteile, sondern schaffen auch die Grundlage für effiziente und sichere KI-Anwendungen. In diesem Seminar erleben Sie praxisnahe Beispiele, konkrete Tools und einen klaren Entscheidungsleitfaden, der Ihnen hilft, typische Unsicherheiten zu überwinden – von Datenhoheit und Compliance bis hin zu Kostenmodellen und Skalierungsszenarien.
Sie profitieren von sofort umsetzbarem Wissen, das Sie direkt in Ihre IT-, Innovations- oder Digitalstrategie einbringen.

Ziel der Weiterbildung

Was lernen Sie konkret?

In diesem Seminar arbeiten Sie aktiv mit zentralen Konzepten moderner KI-Infrastruktur und verstehen, wie Sie Cloud-KI und lokale Systeme strategisch einsetzen. Sie:

  • vergleichen führende Cloud-KI-Angebote wie Azure OpenAI, AWS Bedrock und Google Vertex AI und erkennen, welche Plattform für welche Szenarien die besten Ergebnisse liefert.
  • bewerten Kostenmodelle und Skalierungsmöglichkeiten und können einschätzen, wie sich unterschiedliche Tarife und Betriebsmodelle auf Ihre Budget- und Wachstumsplanung auswirken.
  • analysieren Sicherheitsaspekte, darunter Datenhoheit, Verschlüsselung, Modellkontrolle, Compliance (z. B. DSGVO) und Unternehmensrichtlinien.
  • entwickeln einen eigenen Entscheidungsleitfaden, mit dem Sie intern überzeugend argumentieren und Ihr Unternehmen bei der Wahl der passenden KI-Infrastruktur sicher steuern.
  • erkennen hybride Ansätze, die lokale Systeme und Cloud-Dienste kombinieren und besonders für komplexe oder regulierte Umgebungen Vorteile bieten.

Nach dem Seminar wissen Sie genau, wie Sie KI-Infrastruktur strategisch aufbauen und welche Lösung langfristig zu Ihrer Organisation passt.

Eventdatum: Donnerstag, 22. Oktober 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Ostfildern

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Bauwerke und bauliche Infrastruktur im KRITIS-Kontext (Seminar | Ostfildern)

Schutz, Resilienz und Wiederherstellung baulicher Systeme in kritischen Infrastrukturen

18. und 19. November 2026

Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. exzellenter Emeritus Norbert Gebbeken, Universität der Bundeswehr München

Bauwerke bilden das physische Rückgrat kritischer Infrastrukturen. Energieversorgung, Wasserwirtschaft, Verkehrssysteme, Kommunikationsnetze und öffentliche Einrichtungen sind ohne funktionierende bauliche Anlagen nicht denkbar. Brücken, Tunnel, Wasserbauwerke oder technische Anlagen sichern den Betrieb komplexer Versorgungssysteme und ermöglichen deren Funktion auch unter außergewöhnlichen Belastungen. 

Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für Planung, Betrieb und Erhaltung von Infrastrukturbauwerken deutlich. Klimawandelbedingte Extremereignisse, steigende Belastungen bestehender Bauwerke sowie geotechnische und geologische Risiken erhöhen die Anforderungen an die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Infrastruktur. Hinzu kommen neue regulatorische Anforderungen, etwa durch das KRITIS-Dachgesetz und die europäische CER-Richtlinie zur Resilienz kritischer Einrichtungen. 

Damit rückt eine zentrale Fragestellung stärker in den Fokus von Ingenieuren, Infrastrukturbetreibern und öffentlichen Stellen: Wie lassen sich Bauwerke so planen, betreiben und überwachen, dass kritische Infrastrukturen auch unter außergewöhnlichen Einwirkungen funktionsfähig bleiben oder schnell wiederhergestellt werden können?

Das 1. Symposium „Bauwerke & bauliche Infrastruktur im KRITIS-Kontext“ greift diese Fragestellung auf und beleuchtet die Rolle von Bauwerken als zentrale Elemente resilienter Infrastruktursysteme.

Ziel und Nutzen der Fachtagung

Die Fachtagung verfolgt das Ziel, Bauwerke stärker als systemrelevante Komponenten kritischer Infrastrukturen zu betrachten und ihren Beitrag zur Resilienz von Infrastruktursystemen aus bau- und ingenieurtechnischer Perspektive zu diskutieren.

Ingenieure, Infrastrukturbetreiber, Fachkräfte aus Behörden sowie Verantwortliche für Planung, Betrieb und Erhaltung von Infrastrukturen erhalten einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im KRITIS-Umfeld und deren Bedeutung für Infrastrukturbauwerke.

Die Veranstaltung bietet:

  • Einordnung aktueller gesetzlicher und technischer Anforderungen im KRITIS-Kontext
  • Einblicke in Gefährdungen für Infrastrukturbauwerke, etwa durch Extremereignisse oder geotechnische Risiken
  • Ansätze zur Bewertung und Verbesserung der Resilienz baulicher Systeme
  • Erfahrungen aus Planung, Betrieb und Infrastrukturmanagement
  • fachlichen Austausch zwischen Forschung, Planungspraxis und Infrastrukturbetreibern.

Damit unterstützt die Fachtagung Fach- und Führungskräfte im Bau- und Infrastrukturwesen dabei, Bauwerke als zentrale Elemente resilienter Infrastrukturen zu planen, zu betreiben und weiterzuentwickeln.

Eventdatum: 18.11.26 – 19.11.26

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Abwicklung von Bauvorhaben (Seminar | Online)

 

Grundlagen und Praxisbeispiele für die technisch und rechtlich sichere Bauleitung

Beschreibung

Bauprojekte sind komplexe Vorgänge. Einerseits stehen sie unter einem extremen Kosten-, Termin- und Qualitätsdruck. Andererseits unterliegen sie häufig unvorhersehbaren Gegebenheiten und nicht quantifizierbaren Risiken. Der Grundstein für den Erfolg von Bauvorhaben wird lange vor dem eigentlichen Baustellenstart gelegt. Die effiziente Bauleitung ist ein wichtiger Baustein für die baubetrieblich sichere Abwicklung von Bauvorhaben – vom „Kick-Off“ bis zum Abschlussgespräch.

Das Seminar stellt die Bauleitung auf Auftraggeber-Seite systematisch und umfassend in Theorie (Grundlagen) und Praxis (Anwendung) dar. Es werden Einzelthemen detailliert vermittelt und diskutiert. Ein Schwerpunkt ist der Umgang mit Störgrößen und die Möglichkeiten des erfolgreichen Konfliktmanagements.

Ziel der Weiterbildung

Das Seminar befasst sich mit aktuellen, aber immer wiederkehrenden Fragen aus der Baustellenpraxis:

  • Wie gehe ich grundsätzlich vor?
  • Wie gehe ich mit den gegebenen Rahmenbedingungen um?
  • Wie gehe ich mit Störgrößen/Änderungen um?
  • Wie sichere ich die eigenen Ansprüche?
  • Wie „führe“ ich meinen Auftragnehmer?

Das Seminar ist Bestandteil des Zertifikatslehrgangs „Bauleitung und Projektmanagement im Bauwesen (TAE)“ und kann einzeln gebucht werden.
Informationen zum Lehrgang: www.tae.de/60162

Methodik 
Der Praxisbezug ist durch zahlreiche Beispiele gegeben. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit zu Diskussion und Erfahrungsaustausch. 

Hinweis
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.

Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 16 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Eventdatum: 22.10.26 – 23.10.26

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Heizkostenabrechnung – Grundlagen und Änderungen durch die Energieeffizienz-Richtlinie (EED), sowie (Seminar | Ostfildern)

Die Umsetzung der EED und des GEG durch die neue Heizkostenverordnung 2023 erfordert Änderungen in der Geräteausstattung und der Abrechnung. Die Gestaltung der UVI erfordert Approximationen und Schätzungen. Mögliche Ausnahmen für den Bestand werden erläutert. Die Abrechnung alternativer Energien erfordert neue Konzepte. Lösungen für die Abrechnung von Einrohrheizungsanlagen werden aufgezeigt.

Ziel der Weiterbildung

Eine für Mitarbeiter mit kaufmännischer Vorbildung verständliche Darstellung der Funktion von Heizkostenverteilern, Wärme-, Kälte- und Wasserzählern liefert die Grundlagen. Die neue Heizkostenverordnung 2023 mit den Anforderungen an Geräte und Abrechnung wird erläutert. Für die Warmwasserabrechnung, die Bildung von Nutzergruppenstrukturen sowie für Plausibilitätsprüfungen und von Schätzwerten werden Praxishinweise gegeben. Die Abrechnungserstellung für alternative Energien und die Abrechnung von Einrohrheizungen werden behandelt. Zur unterjährigen Verbrauchsmitteilung (UVI) werden Hinweise gegeben.

Unterlagen
Kreuzberg/Wien: Handbuch der Heizkostenabrechnung, 10. Auflage 2023, Download der Vorträge.

Mitglieder von DEUMESS e. V. erhalten mit entsprechendem Nachweis einen Nachlass in Höhe von 10 % auf die Teilnahmegebühr.

Hinweis
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.

Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 16 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Die Weiterbildung wird nach § 34c Abs. 2a GeWO i. V. mit § 15b Abs. 1 MaBV für Wohnimmobilienverwalter mit 13 Zeitstunden anerkannt.

Eventdatum: 18.11.26 – 19.11.26

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